Der Einsatz von IR-Sensoren

IR-Strahler (links) mit Empfänger (mitte) und Vorwiderstand (rechts)
IR-Strahler (links) mit Empfänger (mitte) und Vorwiderstand (rechts)

Bei der IR-Lichtschranke wird je Spur ein IR-Empfänger in die Fahrspur oder den Spurschlitz eingelassen. Der Empfänger wird von den IR-Sendedioden mit infrarotem Licht bestrahlt. Fährt ein Auto über diese Stelle, wo wird der Lichtstrahl unterbrochen, der IR-Empfänger bekommt kein Signal mehr und löst über das Modul eine Rundenzählung aus. Bild 1 Zeigt den Bausatz für eine Spur mit Vorwiderstand, IR-Sender und Empfänger.

Dabei wird üblicherweise die IR-Sendediode über den Schienen in einer sogenannten Lichtbrücke untergebracht (Bild 2 und 3).

Alternativ dazu können die IR-Sendedioden leicht erhöht an der Seite angebracht werden. Die Konstruktion einer Lichtbrücke entfällt dabei. Die IR-Empfänger sollten so ausgerichtet werden, dass sie mit dem Kopf direkt in Richtung des IR-Senders zeigen, also schräg in die Schiene eingebaut werden (Bild 4 und 5).

Vorteile: Es können auch Fahrzeuge ohne Magnet bemessen werden. Die Erkennungsleistung ist auch bei kleinen Fahrzeugen sehr hoch, da der Messimpuls über die gesamte Fahrzeuglänge ausgelöst wird.

Nachteile: Der zusätzliche Bastelaufwand für die Lichtbrücke ist hoch, lässt sich jedoch durch eine seitliche Platzierung deutlich verringern.

Bei einer Lichtbrücke können unvorsichtige Personen und insbesondere Kinder durch Gegenstoßen Beschädigungen hervorrufen, bzw. zu Meßaussetzern führen, wenn diese nicht ausreichend stabil aufgebaut ist.

Die Anordnung der IR-Sendedioden an der Seite eignet sich nur bei 2 spurigen Bahnen.