1.6 Softwareeinstellungen (z.B. Tanken) im Digitalmodus

Bei der Nutzung des L&T CU/BB-RZ Anschlusskabels an der Carrera ControlUnit sind viele Optionen ausgegraut und lassen sich nicht verändern oder auswählen.

Dies ist kein Fehler – viele Einstellungen beziehen sich ausschließlich auf analoge Rennbahnen und sind im Digitalbetrieb nicht vorgesehen oder überflüssig und werden daher deaktiviert.

Auch Einstellungen zum Tanken?
Ja, Tankeinstellungen im Programm sind ebenfalls für den Analogbetrieb. Die Tankoptionen für den Digitalbetrieb müssen an der Bahn in der CU oder den Fahrzeugen eingestellt werden. L&T dient dann lediglich als Anzeigeprogramm für den Monitor und zur Wettkampfverwaltung, ein Eingriff in die Bahn ist jedoch nicht möglich.

Das trifft zur Zeit auch noch auf die Bahnstromabschaltung zu (Version 1.9x) soll aber zu einer späteren Version noch geändert werden.

1.5 Chaosfunktion mit Strafzeiten

Die Chaosfunktion dient dazu, das Rennen zu unterbrechen, sodass die Uhr angehalten wird und alle Programmfunktionen ruhen (so wird z.B. auch ein Tankvorgang unterbrochen und eine Strafzeit angehalten).

So lassen sich im Rennen Pausen einlegen, z.B. wenn ein wichtiges Telefonat ansteht. Bei Verwendung einer Bahnstromabschaltung (BSA) wird zudem der Fahrstrom unterbrochen, sodass alle Fahrzeuge stehen bleiben.

Der Name Chaosfunktion rührt daher, dass diese „Pausentaste“ üblicherweise dazu genutzt wird, um das Rennen bei einem größeren Unfall zu unterbrechen, um die Fahrzeuge wieder auf die Bahn zu setzten.

 

Die Chaosfunktion kann über mehrere Wege ausgelöst werden. Im Rennbildschirm befindet sich unten mittig die Schaltfläche „Chaos“. Diese ist vorausgewählt, sodass ein Druck auf die Leertaste oder die Return/Enter-Taste ausreicht um die Chaosfunktion auszulösen. Natürlich kann die Schaltfläche auch mit der Maus betätigt werden. Die Taste „c“ ist ebenfalls mit der Chaosfunktion hinterlegt.

Es lassen sich aber ebenso externe Taster (z.B. Notaustaster) an die Zeitmessung anschließen, sodass der Fahrer diesen bequem vom Rennplatz aus bedienen kann.

Dabei gibt es die Möglichkeit die Chaostaster als „allgemeinen“ Chaostaster anzuschließen, mehrere Taster lassen sich auch parallel anschließen, oder aber man verwendet fahrerbezogene Chaostaster, die dann für jeden Fahrer einzeln angeschlossen werden müssen.

In den Hardwareeinstellungen muss den Tastern dann die entsprechende Funktion „Chaostaster“ oder „Chaostatser 1-6“ zugeordnet werden.

Bei Nutzung der Straffunktion wird die Nummer des Chaostasters ausgewertet, sodass der verursachende Fahrer mit einer Strafe belegt werden kann (die Strafvergabe kann aber jederzeit geändert werden).

 

Für die Grundeinstellungen wechseln Sie in den Einstellungen über die „Rennoptionen“ in das Untermenü „Tanken / Chaos“.

chaos_einstellungen

Das Einstellungsfenster wechselt zu der entsprechenden Ansicht, in der die möglichen Einstellungen im rot markierten rahmen zu finden sind:

chaos_einstellungen_2

Chaosampel aktivieren

Ist diese Funktion angehackt, dann erscheint bei Beendigung der Chaosphase (erneuter Druck auf die Chaostaste) ein kleines Fenster mit einer dreistufigen Startampel. Erst wenn diese auf grün schaltet ist das Rennen wieder freigegeben, erst dann wird bei Verwendung einer BSA der Bahnstrom wieder eingeschaltet.

Ist diese Funktion deaktiviert, so startet das Rennen unmittelbar nach Druck auf die Chaostaste.

 

Chaosschalter statt Taster

Diese Funktion ist in der Regel deaktiviert. Sie sollte nur genutzt werden, wenn statt eines Tasters ein Schalter für die Chaosfunktion genutzt wird. Eine Fehleinstellung hier bewirkt, dass die Chaosphase unmittelbar nach dem Auslösen wieder aufgehoben wird.

 

10 Sek. Strafzeit/Stromunterbrechung

Hier wird eingestellt, wie lange die Chaosstrafe dauern soll, bzw. wie sie ausgeführt wird. Bei Eingabe von -1 wird die Strafzeitvergabe bei Chaos deaktiviert. Die entsprechenden Elemente werden im Rennbildschirm nicht angezeigt.

Im Drop-Down-Menü kann man zwischen „Strafzeit“ und „Stromunterbrechung“ wählen.

„Strafzeit“ erhöht die in der Rennauswertung  ausgeworfene Strafzeit des entsprechenden Fahrers. Diese Option eignet sich für Nutzer ohne BSA.

„Stromunterbrechung“ bewirkt, dass beim Fahrer der bestraft wird der Bahnstrom für die angegebene Dauer unterbrochen wird. Diese Option ist nur bei Nutzung einer BSA möglich.

 

Im Rennbildschirm werden bei aktiver Chaosphase zusätzliche Elemente eingeblendet:

chaos_im_rennablauf

Die lila Markierungen sind die Schaltflächen, mit denen man auswählen kann, wer bestraft werden soll. Hier mit Häckchen versehen wird nur Fahrer 2 bestraft, Mehrfachauswahlen sind möglich. Bei Verwendung fahrerbezogener Chaostasten ist der Fahrer, der die Chaostaste betätigt hat vorausgewählt. Natürlich kann die Vorauswahl geändert werden.

Unten, im cyan markierten Bereich ist die Straffunktion nochmals kurz beschrieben. Die dort voreingestellte Sekundenzahl kann hier geändert werden. Dabei kann allen markierten Fahrern je Chaosphase nur die gleiche Strafzeit auferlegt werden.

1.2 Hardware/Messhardware auswählen

L&T kann verschiedene Hardwareplattformen nutzen, um eine Rennbahn zu messen. Je nach verwendeter Hardware unterscheidet sich der Funktionsumfang der Software.

Standardmäßig werden analoge Rennbahnen mit der L&T IOW40 USB Box gemessen. Carrera Digitalbahnen mit einer CU können mit einem entsprechenden Anschlusskabel gemessen werden.

Ihre Messhardware (L&T IOW40 USB Box ist in der Regel voreingestellt, eine Auswahl ist somit nicht notwendig) wählen Sie aus, indem Sie im Hauptbildschirm auf die Schaltfläche „Einstellungen“ (rote Markierung) klicken:

Hauptbildschirm - Einstellungen

Im nun aufpoppenden Fenster können Sie links oben (rot markierter Bereich) die von ihnen verwendete Hardware auswählen. Dazu klicken sie in das Auswahlfeld oder den dazugehörigen Schriftzug. Über die rechts daneben befindlichen Schaltflächen können noch Details für Ihre Hardware eingestellt werden. Nutzer der L&T IOW40 USB Box brauchen hier zunächst keine Details einstellen, Nutzern des CU-Anschlusskabels öffnet sich das zugehörige Fenster automatisch, da noch der COM-Port ausgewählt werden muss.

einstellungen_hw-auswahl

Nachdem Sie ihre Auswahl getroffen haben speichern Sie ihre Auswahl bitte ab, damit beim nächsten Programmstart automatisch die richtige Hardware angesprochen wird. Dazu betätigen Sie die blau markierte Schaltfläche „Speichern“.

Es öffnet sich das folgende Fenster. Achten Sie bitte darauf, dass die Vorauswahl „einstellungen.ini“ (rote Markierung) nicht geändert wird, da nur der Inhalt dieser Einstellungsdatei bei Programmstart automatisch geladen wird:

einstellungen_speichern

Schließen Sie den Vorgang über „Speichern“ (gelbe Markierung) ab.

L&T installieren / entpacken

Immer wieder erreicht mich die Frage, wie denn L&T zu installieren oder entpacken sei. Nach dem Download wechselt der Nutzer dann mit einem Doppelklick in das L&T Verzeichnis, der Programmstart schlägt fehl, das Ausführen der Datei Setup zeigt keine Auswirkungen.

Dabei lässt die Schilderung erkennen, dass der Nutzer einer Windows-Servicefunktion zum Opfer gefallen ist. Denn wichtig ist, dass der Download vor der Nutzung entpackt wird.

L&T befindet sich zum Download in einem sogenannten ZIP-Archiv. D.h. alle Programmteile, die ja mehrere Dateien in dem Verzeichnis darstellen wurden durch ein spezielles Programm in eine Datei zusammengepackt – dem sogenannten ZIP-Archiv. Ohne dieses müssten Sie nicht nur eine, sondern über 30 einzelne Downloads tätigen, was natürlich sehr aufwendig wäre. Zur Nutzung auf dem PC müssen die einzelnen Dateien diesem Archiv aber wieder entnommen werden.

Windows zeigt nun das Archiv ähnlich einem Ordner an, die Icons (Bilder/Symbole) sind sich sehr ähnlich (Ansicht mit großen Icons):

Detailansicht des Verzeichnisses, oben das bereits entpackte Programm, in der Zeile darunter das ZIP-Archiv, auch zu erkennen am „Typ“:

unzip_6

 

Windows ist zudem standardmäßig so eingestellt, dass es die Dateiendung „.zip“ nicht anzeigt und so eine Unterscheidung nochmals erschwert.

Auf einen Klick verhält es sich sogar ähnlich, Windows ermöglich es dem Nutzer nämlich, in ein Archiv wie in ein Verzeichnis zu wechseln, zeigt dessen Inhalt an und man kann sogar begrenzt Programme auszuführen. Aber nur die wenigsten Programme funktionieren so, L&T gehört jedenfalls nicht dazu.

Der Nutzer wird jedoch in die Irre geführt, da er meint das Programm sei fehlerhaft und würde nicht richtig funktionieren, dabei muss es lediglich entpackt (extrahiert) werden. Ein entsprechender Hinweis von Windows wäre an dieser Stelle nützlicher als den Inhalt des Archivs anzuzeigen.

Zum Entpacken folgen Sie bitte den folgenden Schritten:

Klicken Sie mit der rechten Austaste auf das oben schon gezeigte Symbol für das Archiv. Es öffnet sich das sogenannte Kontextmenü, hier wählen Sie den Punkt „Alle extrahieren“ aus.

unzip_1
Klick für Vergrößerung

In dem folgenden Fenster muss das Ziel eingestellt werden, in welches L&T entpackt werden soll. Grundsätzlich kann das vorausgewählte Verzeichnis bestehen bleiben, ich empfehle jedoch ein Verzeichnis „LT“ direkt auf der ersten Ebene des Laufwerks „C:“, die Eingabe sähe dann so aus:

unzip_2
Klick für Vergrößerung

Wenn Sie mit „Extrahieren“ fortfahren, wird L&T in das angegebene Verzeichnis entpackt. Sie können dieses anschließend öffnen und L&T starten. Vor dem Start von L&T unter Win7 und 8 führen Sie bitte einmalig die Datei „Setup“ aus. Bei einem frischen Download meldet Windows eventuell (hier die Darstellung von Windows 8), dass es sich um einen Download aus dem Internet handelt und dessen Ausführung ggf. nicht sicher sei:

unzip_4
Klick für Vergrößerung

Selbstverständlich wurde L&T vor dem Upload auf Viren und Schädlinge geprüft. Sie können L&T ausführen, indem Sie nun auf „Weitere Informationen“ klicken, worauf sich die Anzeige erweitert. Klicken Sie nun auf „Trotzdem Ausführen“ und L&T wird gestartet. Diese Sicherheitshinweise erscheinen nur beim ersten Start des Downloads.

unzip_5
Klick für Vergrößerung

 

 

Sollte Ihre Windowsversion keine entsprechende Funktion zum extrahieren bereitstellen, so nutzen Sie zum Entpacken bitte ein spezielles Pack-Programm, z.B. das kostenlose „7-zip“ und nutzen dieses zum entpacken:

unzip7_1
Klick für Vergrößerung

 

Die Tankfunktion: Tanken wie funktioniert das?

Tanken mit analogen Rennbahnen – wie geht das?

Aufgrund der gebrauchten Zeit wird, im Vergleich zu den Hinterlegten Standardwerten von L&T der fiktive Spritverbrauch errechnet und beim Passieren der Sensoren abgezogen. Die Tankanzeige verändert sich also nur beim Überfahren eines Rundenzählsensors. Sollte dabei ein Tank ganz leer werden, so kann zur Strafe der Bahnstrom dieses Fahrers für eine vordefinierte Zeit ausgeschaltet werden, sodass das Fahrzeug stehen bleibt. Daher muss rechtzeitig nachgetankt werden. Hierfür sind die Tanksensoren vorgesehen. Je nach verwendeter Tankmethode  muss man zwischen zwei Tanksensoren stehen bleiben, oder aber auf einem Tanksensor zum Stehen kommen. Das Tanken beginnt üblicherweise ca. 1 Sekunde nachdem der Tanksensor 1 ausgelöst wurde.

Aufgrund der geringen Sensormöglichkeiten am LPT/Druckeranschluss gibt es dort weitere Besonderheiten zu beachten. Für Digitalbahnen mit L&T CU/BB-RZ Anschlusskabel spiegelt L&T lediglich die Tankeinstellungen seitens der CU. Programmeinstellungen in L&T sind nicht möglich.

 

Tanken auf der Strecke

Die wohl häufigste Tankmethode ist das Tanken auf der Strecke. Hierzu benötigt man keine separate Boxengasse, die ja mit schaltbaren Weichen selbst zu bauen wäre.

sensor_4Tanken mit zwei Sensoren:
Hier gibt es die Möglichkeit je Spur 2 Sensoren zu nutzen. Diese werden dann mit etwas Abstand zueinander (ich empfehle rund 20 cm) in der Bahn eingebaut.

WICHTIG: Der erste Sensor wird als „Tanksensor 1 (Tanken EIN)“ definiert, der zweite Sensor in der Spur als Tanksensor 2 (Tanken AUS). Zudem ist unbedingt die Funktion „Rundenzählung auf Tanksensor 1“ in den Tankoptionen zu aktivieren. Es wird in dieser Anordnung also kein Rundenzählsensor extra definiert.
Bleibt das Fahrzeug zwischen den Sensoren stehen, so wird getankt, fährt es durch, so sorgt die leichte Verzögerung dafür, dass nicht getankt wird.

sensor_2Tanken mit nur einem Sensor:
Auch das ist möglich. Das Fahrzeug bleibt zum Tanken auf einem Sensor stehen, löst ihn dadurch dauerhaft aus und sodann beginnt der Tankvorgang. Diese Lösung erfordert aber, dass das Fahrzeug genau auf  dem ausgelösten Sensor stehen bleibt – es bietet sich also nur für die IR-Lichtschranke an, und ist einfacher, je größer die Fahrzeuge sind. Diese Tankmethode kann also von jedem genutzt werden, der die L&T Zeitmessung auch mit nur einem Zeitmesssensor je Spur gekauft hat. Dazu definieren Sie in den Einstellungen den Zeitmesssensor allerdings als „Tanksensor 1 (Tanken EIN)“ und in den Tankoptionen aktivieren Sie die Funktion „Rundenzählung auf Tanksensor 1“.

 

Tanken in der Boxengasse

Richtiges Rennfeeling kommt bei Verwendung einer Boxengasse auf. Leider bietet kein Hersteller für analoge Bahnen entsprechende Weichen an, sodass diese selbst gebaut werden müssen. Neben dem zusätzlichen Aufwand zum Bau dieser Boxengasse müssen zudem mehr Sensoren angeschlossen werden.

Ein Sensorpaar wird auf der durchgehenden Strecke parallel zu der Boxengasse montiert, sodass die Fahrzeuge diese nicht auslösen, wenn sie durch die Boxengasse fahren. Diese werden im Programm als Rundenzählsensoren definiert. Fährt das Auto durch diese Sensoren, so werden hier die Runden gezählt.

Die Rundenzählung in der Boxengasse kann dann wie oben unter Tanken auf der Strecke – Tanken mit zwei Sensoren beschrieben erfolgen. Hier wird üblicherweise ein Tankbereich definiert, in dem die Fahrzeuge anhalten können. Der Einbau eines zusätzlichen Rundenzählsensors in der Boxengasse ist nicht notwendig.

Der erste Tanksensor definiert den Anfang des Tankbereichs und der zweite Sensor dessen Ende. Passiert der Fahrer den Tanksensor 1 (Tanken EIN), so beginnt nach ca. 1 sec. Wartezeit der Tankprozess (Tankanzeige auf dem Monitor füllt sich). Der Tankvorgang wird gestoppt, wenn der Tank voll ist oder der Fahrer den Tanksensor 2 (Tanken AUS) passiert.

Da aber der Rundenzähler nicht in der Boxengasse montiert ist, muss in den „Tankoptionen“ den Tanksensor 1 auch als Rundenzählsensor eingestellt werden. Er hat dann eine Doppelfunktion. Der Tanksensor 2 kann zwar auch als Rundenzähler eingestellt werden, vom Tankablauf empfiehlt sich hierfür jedoch der erste Tanksensor.

Selbstverständlich kann die Boxengasse auch mit nur einem Tanksensor aufgebaut werden, was aber aufgrund der schwierigeren Nutzung beim Fahrbetrieb nicht zu empfehlen ist.

Dargestellt in den Bildern ist lediglich der Aufbau der Boxengasse mit zwei Spuren, diese lässt sich natürlich ebenso mit 4 oder 6 Spuren realisieren. Dargestellt ist jeweils die Sensorposition (Dreieck). Hier ist je Spur ein eigener Sensor einzusetzen.

Bei Nutzung des LPT-Port ohne USB-Box können auslösende Sensoren, z.B. Reedkontakte auch parallel geschaltet werden. Dadurch wird ebenfalls der Bau einer Boxengasse möglich, jedoch enthalten diese Varianten alle gewisse Nachteile im Spielmodus. Diese sind daher zur Anregung nur einmal bildlich dargestellt:

Runden werden doppelt gezählt / Geisterrunden

FRAGE:

Wenn ich die Sensoren überfahre wird die Runde gezählt, nach einigen Sekunden wird jedoch eine zweite Runde gezählt, ohne das ich nochmals unter den Sensor gefahren bin. Was stimmt da nicht?

 

ANTWORT:

1. Das ist keine Fehlfunktion der Hardware oder der Software, sondern lediglich eine Einstellungssache. Im Hauptbildschirm muss die Zeit in Sekunden bei „Rundenzeiten kleiner XX Sekunden verwerfen“ höher eingestellt werden.

Die „Fehlfunktion“ rührt daher, dass L&T die Sensorausgangsstellung speichert und jedesmal den aktuellen Sensorstand mit dem Urzustand vergleicht. Damit längere Impulse nicht doppelt gezählt werden gibt man mit dieser Funktion die Zeit an, in der L&T doppelte oder anhaltende Signale ignorieren soll. Ist nun bei einer Lichtschranke mit Impulsverlängerung diese Verlängerung länger eingestellt als die Zeit in L&T, so findet L&T wieder einen Impuls vor und zählt eine Runde hinzu. Die zu verwerfende Rundenzeit muss länger sein, als der Impuls der Lichtschranke.

 

2. Das Fahrzeug stand bei Vorbereitung Start des Rennens so, dass der Sensor ausgelöst war, bzw. fuhr gerade in dem Moment durch den Sensorkontakt. Somit ist der Sensor falsch kalibriert. Ein weiteres Merkmal dieses Fehlers ist, dass die Software, auch ohne das ein Fahrzeug fährt, in regelmäßigen Abständen eine Runde dazu zählt.

Zur Lösung dieses Problems müssen Sie einmal wieder in den Hauptbildschirm zurück und das Rennen neu starten. Achten Sie dabei dadrauf, dass sowohl beim Rennaufruf aus dem Hauptmenü, als auch beim Klick auf „Los geht’s“ kein Fahrzeug einen Sensorkontakt auslöst. Die Fahrzeuge müssen vor den Sensoren, nicht auf den Sensoren aufgestellt werden.

Wie kann man L&T optisch anpassen?

Im Farbmenü der Einstellungen kann die Spurfarbe individuell eingestellt werden. Zudem können Hintergrund- und Schriftfarben geändert werden.

Zur weiteren Personalisierung können eigene Bilder eingefügt werden, die im Hauptmenü und im Rennbildschirm/Auswertebildschirm angezeigt werden, wenn dazu ausreichend Platz vorhanden ist. Dazu erstellt man mit dem gewünschten Motiv die Dateien „zmspic1.jpg“ (maximal 150*150 Pixel) und „zmspic2.jpg“ (maximal 200*200 Pixel), diese kopiert man in das L&T Verzeichnis. Das Bild „zmspic1.jpg“ wird im Hauptmenü und im Rennbildschirm angezeigt, das Bild „zmspic2.jpg“ wird in der Rennauswertung angezeigt, wenn nur mit 2 Spuren gefahren wird.

Zusätzlich kann im Rennbildschirm und in der Auswertung das Schriftband geändert werden. Dazu öffnet man die Datei „zms.ini“ mit dem Texteditor und gibt den eigenen Text ein.

Fahrerbilder und Fahrzeugbilder runden die Einstellungen ab.

Funktionen und Leistungsmerkmale der Software

  • lauffähig unter Win2000, WinXP, Vista, Win 7 und Win 8
  • für analoge Rennbahnen verschiedener Hersteller geeignet
  • für digitale Carrera Rennbahnen geeignet (nur mit L&T CU/BB-RZ Anschlusskabel an Carrera CU oder BB mit RZ, bzw. L&T 4×4 USB, SR USB4x4 und L&T Timekeeper USB)
  • Zeitmessung und Startampel über USB Boxen
  • Zeitmessung und Startampel über LPT/Druckeranschluß
  • Zeitmessung über RaceControl
  • Ansteuerung einer externen Startampel möglich
  • Frühstarterkennung
  • Sektorenzeitauswertung/Topspeedmessung möglich
  • Bahnstromabschaltung möglich
  • Einzelrennen, Trainings- und Wettkampf-Modus
  • bis zu 100 Fahrer im Wettkampfmodus
  • Einfahrfunktion und Qualifying beim Wettkampf möglich
  • automatisches Speichern des Wettkampfstandes
  • Chaosfunktion, auch Anschluß eines externen Tasters möglich
  • Tankfunktion, Betankung wahlweise auf einem oder zwischen zwei Sensoren
  • Soundausgabe, Einbinden eigener Sounds möglich
  • Spurfarbe und Hintergrundfarben änderbar
  • Soundausgabe bei Überfahren von zusätzlichen „Soundsensoren“ (nur L&T Timekepper USB, L&T IOW40 USB Modul und LPT Port)
  • Fahrerverwaltung mit Fahrerbildern
  • Fahrzeugverwaltung
  • bis zu 6 Spuren/Fahrzeuge
  • Rennauswertung für Einzelrennen und Wettkämpfe
  • Speicherung der Rennergebnisse in csv-Dateien, zur späteren Ansicht in Excel, StarCalc oder anderen Tabellenkalkulationen oder mittels des Editors

Der Funktionsumfang kann je nach verwendeter Messhardware (LPT-Port, USB Module, Race Control, CU/BB-RZ Anschlusskabel etc. variieren).

Runtime error 8018 / Laufzeitfehler 8002

Bei dem L&T CU/BB-RZ Anschlusskabel kann es zu den folgenden Fehlermeldungen kommen:

  • Run-time error 8018 – Operationvalid only when the port is open
    Laufzeitfehler 8002 – ungültige Portnummer
  • gelbes Ausrufezeichen im Gerätemanager (Fehlerhafte Treiberinstallation)

Hintergrund dieser Fehlermeldungen sind nicht korrekt installierte Treiber. In der Installationsanleitung (Treiberinstallation und L&T Einstellungen) (282 KB) wird die Vorgehensweise zur Fehlerbehebung beschrieben. Bitte folgen Sie den dortigen Anweisungen.

Fehlerhinweis 339

Unter Windows Vista, Win 7 und Win 8 kann L&T zunächst nicht gestartet werden, es wird mit dem Fehlerhinweis 339 abgebrochen. Dies liegt an der Datei mscomm32.ocx, die für L&T benötigt wird und im Programmverzeichnis auch enthalten ist, aber von Vista nicht erkannt wird.

Um den Fehler zu beheben ist es notwendig die Datei in das Windows/System32-Verzeichnis zu kopieren und dann im System anzumelden.

Dazu dient eine kleine Setup-Datei (setup.exe), die im L&T Programmverzeichnis enthalten ist. Beenden Sie L&T, führen Sie diese Datei aus und starten Sie L&T erneut. Nunmehr sollte L&T starten. Bei Problemen empfehle ich nach der Installation zunächst einen Neustart des Betriebssystems.

 

Diese Fehlerbehebung wurde zusammen mit Tobias Geissler erarbeitet, die Setup-Datei wurde von Teddy erstellt.